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Sonntag, 31. Mai 2015

Geogebra 5.0

Ich benutze schon seit langem die Software "Geogebra", um Grafiken für meine Arbeitsblätter zu erzeugen. Diese Software aus Österreich ist eigentlich für den Einsatz im Unterricht gedacht. Das habe ich auch ab und zu getan, das Problem ist nicht die Software, es ist generell der zeitfressende Einsatz des Computeres im Unterricht, wenn die Infrastruktur nicht perfekt darauf ausgerichtet ist.
Trotzdem möchte ich Euch wärmsten dieses Programm empfehlen, es kann sehr sehr viel:

  • Dynamische Geometrie in voller Ausprägung
  • Analysis mit sehr vielen Funktionen, darunter seit Neuestem mit CAS!!!
  • Tabellenkalkulation, die mit geometrischen Objekten arbeiten kann.
  • 3D-Darstellung von Körpern.
Das Video zeigt eine Spielerei von mir!

Samstag, 17. Januar 2015

Patrick Hand, eine schöne Druckhandschrift

Beim Erstellen von Arbeitsblättern, die Textlücken enthalten, verwende ich eine Textformatlage (siehe älterer Blogeintrag). Damit Schüler ausreichend Platz für die handschriftlichen Eintragungen haben, verwende ich für die Textlücken immer eine andere Schriftart. Ich habe nach längeren Suchen die Schriftart "Patrick Hand" bei googlefonts gefunden. Sie stellt eine Druckschriftart handgeschrieben dar, ideal für meine Arbeitsblätter. Diese Schriftart wurde von Patrick Wagesreiter entwickelt, sie ist frei zu verwenden. Ihr könnt sie bei googlefonts herunterladen. Besonders erwähnen möchte ich noch, dass Herr Wagesreiter mir den Schriftsatz um griechische Zeichen erweitert hat, nachdem ich ihn angeschrieben habe. Vielen Dank dafür. Dieser Text wurde übrigens in der genannten Schriftart verfasst.

Freitag, 9. Januar 2015

Libreoffice

Ich benutze schon seit Jahren LibreOffice (früher OpenOffice) für meine Arbeit zur Erstellung von Lernmaterialien.
Mag sein, dass Word ein Tick raffinierter und Powerpoint schönere Effekte hat,  es kostet! Und gerade, wenn ich mit Schülern arbeite, und ich ihnen vielleicht ein Dokument geben mag, so will ich keine Werbung für den Bill-Gates-Konzern machen; meine Schüler können LibreOffice kostenlos nutzen, auf Windows, Linux und Mac-Rechnern!
Zudem konnte ich bisher wirklich alle meine Ideen mit dieser Software gut umsetzen; die Verwendung von Formatvorlagen ist eine große Stärke von Libreoffice; so bekommt man einheitlich aussehende Dokumente.
Ein kleiner Tipp:
Zuhause nutze ich Linux, in der Schule muss ich Windows benutzen. Leider stellen beide System unterschiedliche Schriftarten zu Verfügung: ein Arbeitsblatt, dessen Texte auf meinem Rechner perfekt ausgerichtet waren, erscheinen manchmal, aufgrund anderer Schriftarten, durcheinander.
Seit Kurzem habe ich eine Lösung gefunden: Unter Datei-Eigenschaften Reiter Schriftart kann man festlegen, dass die verwendeten Schriftarten im Dokument mit abgespeichert werden. Somit gehört dieses Problem der Vergangenheit an.

Dienstag, 6. Januar 2015

Karokästchen auf Arbeitsblättern

Sehr oft benötige ich Karokästchen auf meinen Arbeitsblättern oder Stegreifaufgaben. Das ist sehr leicht mit Hilfe von Tabellen zu bewerkstelligen.










 Hier könnt Ihr eine Beispiel-odt-Datei herunterladen.

Lückentexte

Um Zeit zu sparen und um mir einen entspannten Unterricht zu gönnen, verwende ich auch im Mathematikunterricht gerne Lückentexte. Z.B. bei Aufgabenblätter, in die Schüler Lösungen eintragen sollen
Das Arbeitsblatt wurde komplett mit Lösungen erstellt, dann eine Kopie davon gezogen, alle Inhalte wieder gelöscht. Dann Fehler gefunden, auf der Kopie Fehler ausgebessert. Wieder Fehler gefunden, .....
Die Korrektur von zwei Dokumenten ist äußerst lästig und auch fehleranfällig und erschwerte nur meinen Arbeitsablauf.
Glücklicherweise habe ich einen Artikel gefunden, der beschreibt, wie man Lückentexte ganz einfach mit LibreOffice erstellen kann: Man verwendet die geniale Idee der Formatvorlage.
Man definiert eine Zeichenvorlage (in meinem beigefügten Beispiel heißt sie Lückentext).
Im ersten Schritt erstelle ich mein Arbeitsblatt, komplett mit allen Lösungen.
Im zweiten Schritt markiere ich all die Stellen, die zur Lücke werden sollen. Dazu verwende ich die Gießkannenfunktion der Formatvorlagefunktion. Der Textteil, der zu Lücke werden soll, wird dann unterstrichen, erscheint in einer Art Schreibschrift mit großer Fontgröße. Handschriftliche Eintragungen benötigen mehr Platz, daher habe ich die Zeichenvorlage so eingestellt, dass mehr Platz für die Lücke reserviert wird.
Dann erstelle ich die erste Version eines PDFs, die Musterlösung des Arbeitsblatts.
Im dritten Schritt ändere ich die Einstellungen in der Formatvorlage. Ich setze die Schriftfarbe auf Weiß, die Farbe für die Unterstreichungen schwarz. Alle Textteile werden nun unsichtbar, man sieht nur noch den Striche, mit denen die Textteile unterstrichen waren. Änderungen muss ich nur noch in meiner Musterlösung vornehmen.


























Hier könnt Ihr die Beispiel- odt-Dateien herunterladen.